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AUGST & DAEMGEN / seit 1998

Mehr Presse:

"Eine aufregende und anregende Mischung aus Elektropop, Liedgesang und Chanson, die mit kleinen, aber feinen ironischen Brechungen arbeitet. So bringen tanzbare Beats und kühle Elektrosounds auf dem Album „Marx“ frischen Wind in den Muff einiger Hits aus der Arbeiterbewegung. Mit „Brecht/Eisler“ blieben ARBEIT Brecht und Eisler genau dadurch treu, dass sie sie elektronisch verfremdeten. Zuletzt hat die Gruppe Lieder von Peer Raben, der unter anderem Filmmusiken zu Rainer Werner Fassbinders Filmen komponierte, aus dem Fundus der Musikgeschichte gehoben." (Frankfurt Live)

"Reflektiert postnazistische Romantik-, Schlager- und Popkritik. Es ist ARBEIT gelungen, ein Außerhalb der Kulturindustrie anzudeuten. Ihre Musik dient weder der Kontemplation noch der Zerstreuung. Rezeption bedeutet hier - Arbeit."
(KONKRET)

"Augsts Röslein auf der Heiden bewegt sich sexy im Wind wie Kylie Minogue. (Kulturnews)
Changieren zwischen Semantik und Musik, zwischen Assoziationen und dem sinnlichen Erfahren charakterisiert die spezielle Klangästhetik der Gruppe "ARBEIT" .... Ihre Interpretation der Volkslieder, sei es auf der Bühne, auf der CD oder im Hörspiel, sind scharfsinnige, in zeitgenössische Klanggestalten gegossene Reflexionen des Themas, die stets auch eine subtile politische Komponente enthalten."
(Neue Zeitschrift für Musik)

"Anmut sparet nicht / noch Mühe / Leidenschaft nicht / noch Verstand". Oliver Augst, der den Gesangspart der Lieder bestreitet, singt mit seiner zwischen Udo Jürgens- und Klaus Kinski-Tonfall unnachahmlich pendelnden Stimme von diesen politisch bis heute reine Utopie gebliebenen vier Tugenden. (...) Mahlers Wunderhorn-Lieder von 1892, Eislers Neue deutsche Volkslieder von 1949 und Augst, Daemgens, Korns "revised german folk songs" von 2001 - das ist dreimal der Versuch, das Einfache und Kollektive vom Ruch der ästhetischen Beschränktheit zu befreien. Sicher ist: der jüngste Versuch ist ein Volltreffer geworden." (FR)

"Die Gruppe ARBEIT fragt in ihrer Bearbeitung von Lagerliedern ausdrücklich nach Angemessenheit und Verantwortung eines solchen Unterfangens." (KONKRET)

"Das Ergebnis schafft ein Umfeld, das einen neuen Blick auf diese Musik und die dahinterstehenden Inhalte ermöglicht. Die drei Musiker eröffnen einen Platz für Gedanken zum Umgang mit Verdrängung, Vereinnahmung und dem, was da alles passiert ist vor 16 Jahren mit den zwei Deutschlands, wofür diese standen und vielleicht auch, warum das hier das Land der Unzufriedenen ist. Ein modernes Trauerspiel." (DE:Bug)

"Spiel mit Brüchen und Klischees." (Rheinische Post)

"So klingt wahrscheinlich der Albtraum eines jeden Musikantenstadl-Fans. "An den deutschen Mond" fegt Hirn und Ohren frei, man hört die Lieder wieder neu. Grotesk verzerrt klingt das neue Gewand manchmal und nach anfänglicher Irritationsphase für einige Hörer sogar zum Mitsingen. "Simsaladim, bamba, saladu, saladim": da war das Volkslied wieder da." (Westdeutsche Zeitung)

"Alles ist nie nur einfach Lied, sondern durchdrungen von Geschichte, Aneignung, Verweigerung, Hoffnung, Utopie. Das ist vehement zu hören in der Art, wie Augst, Daemgen und Reiss sich ihren Stücken nähern, wie sie mit den Klischees kokettieren, die ihrem Material inne wohnt, wie sie die Nostalgie enttarnen, mit denen alle, Eisler, Marx, das Volkslied, immer wieder vereinnahmt werden. Und wie sie doch auch immer die ursprüngliche Kraft der Idee nie aus dem Blick verlieren, gerade weil sie sich ihr nicht naiv hingeben." (FR)


AUGST & DAEMGEN / seit 1998
Text über "ARBEIT" von Hanno Ehrler (DLF)

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